Live-Blogging die Erste Montag, Nov 2 2009 

Grad ist mir, mit fünf Minuten Verspätung, eingefallen, dass „Bauer sucht Frau“ heute wieder kommt. Und das hab ich mir auserkoren als herbstliche Fernsehsendung nach zwei Jahren Fernsehanstinenz. Diese Sendung ist auch zu krass.
Ich werde mal versuchen das regelmäßig Just-In-Time zu verfolgen….
(Selbstredend sind alle Kommentare, Beschreibungen und Brüller meinerseits völlig ernst gemeint. Tun Sie sich keinen Zwang an mich empört anzuschreiben um mir mitzuteilen wie intolerant / doof / gemein / sonstiges Sie das finden. Gehen Sie vorsichtshalber aber mal von einer Veröffentlichung Ihrer Ergüsse aus.)

Kerstin wird von Mutti abgeholt. Was ein Empfang.

Heike wartet eine halbe Stunde auf Dieter an der Bushalte. Der räumt aber noch seinen Kleiderschrank aus. Für Heike.
Ganz krass: die Musikuntermalungen. Uuaaahh. Hold me now. Alles klar.

Take my breath away für die Tierpflegerin Yvonne. Sie wird von ihren Gefühlen schon beim ersten Wiedersehen überwältigt. Wie passend. Der „patente Pfälzer“ tut nebenbei dies oder das…. diese Attribute!!!!

An der Nordseeküstäääää… wurde bei Neptun extra die Flut bestellt. Per Handy!

Was bringt wohl Glück? a) Bügeleisen b) Hufeisen
Für ein Euro fuffzich sind Sie dabei – und gewinnen bei dieser schwierigen Frage mit Sicherkeit keine dreitausend Öcken.

Josef ist dran – und er bekommt gleich zwei Praktikantinnen ääähh Auserwählte. Wo war da eigentlich die Wahl? Die erste, Name kann ich weder sprechen noch schreiben, hat noch nie nen Traktor gesehen.
Was sich mir nicht erschließt ist, ob sie ihn versteht. Und wenn ja, was genau sie versteht. Ich als Bayerin tu mich ja da schon schwer.

Tobias und Kerstin. Finde ich ja am sympathischsten. Bester Spruch: „Wer weiß was er in der Nacht mit dem Clown macht?“ löl

Der föhliche Friese ist geizig. Deshalb hat er Kunstblumen. Das Abwasser kann man sich ja auch nich leiste, nä?
Leider ist das von der Herzdame bevorzugte Bett defekt. Wer weiß was er da Nachts damit macht, nä?

Igitt. Yvonne lässt sich vom Rotti erstmal das Gesicht ablecken. Hoffentlich hält sich Vattern zurück.

Beschlossen, die Erste vom Milchbauern „Resi“ zu nennen. Musik ist einfach immer wieder hilfreich. Auch Brennholz hat Resi übrigens noch nicht gesehen.

Mutti von Dieter hat ein Halstuch bekommen. Wer erinnert sich an das Geschenk was Heike Dieter beim ersten Kennenlernen mitgebracht hat? a) ne Flasch Bier b) ockeruriner Kragenstrickpulli. Der Preis ist ein fieses Grinsen. Call 0180 12345678.

Ich glaube Tobias hat was an den Augenbrauen….

Der fromme Josef. OMG wer lässt sich diese ganzen Adjektive einfallen???
Und sie gehen gemeinsam äh zusammen äh also jeder ins Bett. Jep. Allerdings mit gemischten Gefühlen. Je wie jetzt?

Und nun, freuen Sie sich mit mir auf nächsten Montag!
Wird Resis Kuss der einzige bleiben? Frisst Dieters Mutti Heike bevor sie am Mehl erstickt? Und wo bleibt Josefs zweite Wahl? Darf Rotti mit ins Bett? Und wie flach ist Friesland?
Sie werden es erleben, life und in Farbe, gleiche Zeit, gleicher Ort!

Eine Stunde Wahrheit Montag, Nov 2 2009 

An verschiedenen Stellen hier in Kleinbloggersdorf und auch hier im realen Leben las und hörte ich Unmut über die Zeitumstellung, welche uns schon fast immer ereilt und vermutlich bis ans Ende unserer Tage ereilen wird.

Mir persönlich ist sie wurscht, die Stunde, ich habe keine Schlafprobleme, ganz im Gegenteil, ich nehm gerne eine mehr :-), aber ich verstehe die Mamas, die dann mitten in der Nacht mit ihren Zwergen irgendwo sitzen und bespaßen müssen weil die Kleinen sich in ihrem Rhytmus nicht durch so ne öde Zeitumstellung stören lassen.

Normalerweise macht man ja nix besonderes in dieser Stunde jedes Jahr im Herbst. Man schläft, oder trinkt zwei Bier mehr auf einer Party, oder freut sich einfach nur dass es morgen früh um die gleiche Zeit schon viel heller ist. Mach ich schon seit …äähh… so circa 15 Jahren, das mit dem Bier. Gut, seit dem die drei da ist tendiere ich eher zum Schlaf, aber das würde ich natürlich nicht zugeben.

Dieses Jahr war ich an diesem Umstellungs-Samstag mit einem ganz lieben Menschen zusammen, jemanden, den ich kenne seit ich 18 Jahre alt war, den ich dann zwischenzeitlich acht Jahre nicht sah und nicht hörte, einfach aus den Augen verloren hatte, und der eines Sommers plötzlich auf dem Nachbarbalkon stand. Weil er nämlich da wohnte. Was ein Zufall. Seitdem haben wir ein recht enges, tolles, freundschaftliches Verhältnis.

Jedenfalls, wir haben viel geredet, Musik gehört, ein bißchen was getrunken, und sind dann gegen halb zwei auf Piste gegangen. Nach ein, zwei Gin kamen wir drauf, dass man die geschenkte Stunde doch irgendwie nutzen müsse. Irgendwas tun, was Verrücktes, was Unvergessliches, was Bescheuertes, was auch immer.
Und da wir dann doch nicht in der Öffentlichkeit rumknutschen wollten ;) haben wir uns eine Stunde lang gegenseitig Geheimnisse erzählt. So richtig ganz eigene. Ganz naive, ganz ordinäre, ganz peinliche und ganz ganz geheime. Welche die man noch nie jemandem erzählt hat aber die man vielleicht doch irgendwie mal los werden wollte. Und dann, als es drei war, haben wir einfach die Uhr zurück gestellt, uns wissend angelächelt und noch einen Gin bestellt.
Toll war das. TollTollToll. Selten habe ich mich so bewusst, gespannt, intensiv unterhalten. Und selten hat mich etwas so bewusst einem Menschen just-in-time-wahrnehmbar näher gebracht.

Knutschen halt dann nächstes Jahr.

TickTackTickTackTi…. Sonntag, Nov 1 2009 

Eine Uhr, welche hörbare Laute von sich gibt, und ich in einem Zimmer – das geht überhaupt gar nicht!
Und schon gleich ganz und gar nicht wenn mein Ansinnen das Schlafen ist. Waaaahhhhhhh…..

Shopping Samstag, Okt 31 2009 

In einer Stadt shoppen zu gehen, in der man das vorher noch nie so richtig gemacht hat, bedeutet:

eine Bluse
eine Strickjake
einen Gürtel
eine Hose
einmals was für drunter
zwei Kleider
zwei Tops

püüühhhh….

Tag der Überraschungen Donnerstag, Okt 29 2009 

Gestern war so einer. Dass mich eine Überraschung erwartet wusste ich ja schon, und was dann halb 6  passiert ist bin ich ja bereits losgeworden.

Aber es ist noch mehr passiert!

Auf einmal, so nachmittags stand nämlich plötzlich mein Katherinschn in meinem Büro und brachte etwas vorbei:

kathigeb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da musste ich doch direkt ein bißchen kniepern… Isse nich süß?!

Und abends dann gabs noch eine. Traditionell gehen wir (meine Eltern und meine Schwester) gemeinsam essen wenn eine/r von uns Geburtstag hat. Seit ein paar Jahren jedoch wohnt meine Schwester ca. 80 km von uns weg, und wenn der Geburtstag auf einen Wochentag fällt ist sie meistens, auch aufgrund der Kleinen, nicht dabei. Und gestern stand sie einfach vor der Tür, obwohl sie mir 3 Stunden vorher noch erzählt hat dass sie sich freut wenn wir uns dann Freitag sehen. Die Bitch. 

Heute halb 6 Mittwoch, Okt 28 2009 

geb

Realist Dienstag, Okt 27 2009 

Das bin ich, ein Realist.

zielstrebiger Realist

Und beweisen tut das der Test von Frau Schrecklichschönesleben.

Heute irgendwo gelesen: Dienstag, Okt 27 2009 

Manchmal ist man die Taube, und manchmal ist man das Denkmal.

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