Wann? Donnerstag, Feb 25 2010 

Ihr Lieben Bfasdmzbhudesevwigs -Teilnehmer, wann denkt Ihr denn so an Auflösung? Mal so ehrlich…?

Also nicht nur daß ich neugierig bin wers bei mir war – ich würde mich selbst gern outen, aber will auch keinen Ratespaß verderben. Feedback, anyone?

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Bfasdmzbhudesevwigs – Es ist mir eine Ehre Donnerstag, Feb 25 2010 

Es ist soweit, heute gehen die Gastbeiträge des Bfasdmzbhudesevwigs, initiiert von Muriel, online.
Ich habe den Text schon ein paar Tage in meinem Postfach, und ich muss meinen Hut ziehen – ich finde ihn sehr sehr toll! Danke dafür dem/der geheimen Schreiber/in – ich bin gespannt auf das Outing!
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Ich bin auf Stand 2010 – keine Single-Frau um die dreißig. Vielleicht, weil ich noch lange keine dreißig bin. Vielleicht, weil ich ein Mann bin und mit 28 geheiratet habe. Vielleicht war ich aber mal eine dreißigjährige Single-Frau. Vielleicht aber habe ich vor meinem Dreißigsten geheiratet, ein bis fünf Kinder großgezogen und warte auf Enkelkinder ?

Wer weiß das schon.

Was ich hier schreibe, sind also entweder Erfahrungen aus zweiter Hand, Angelesenes aus Windelblogs oder selbst erlebt. Oder von allem etwas

 

Es geht um Frauenfragen.


Leider sind auch im Jahr 2010 Frauen noch immer häufig das Opfer unglaublich indiskreter Fragen.

Die Single-Frau wird gefragt, warum sie keinen Mann findet. Ob man ihr einen backen müsse. Ob ihre Ansprüche an die Männer nicht etwas zu hoch seien. Ob es denn gut sei, nur der Karriere hinterherzuhecheln. Und so weiter.

Die verheiratete/verbandelte, aber kinderlose Frau wird gefragt, wann denn nun endlich das erste Kind käme. Denn schließlich ticke die biologische Uhr. Kein Kind zu wollen geht gar nicht, das würde man im Alter zutiefst bereuen.

Die verheiratete/verbandelte Mutter eines Einzelkindes wird belästigt mit der Frage, wann Kind Nummer 2 eingeplant sei. Schließlich sind Einzelkinder verwöhnt, verzogen und unangenehme Klugscheißer. Es ist vollkommen egal, wie die Frage beantwortet wird, die Antwort ist immer falsch, denn:

Auch die verheiratete/verbandelte Mutter von zwei Kindern (oder Kind Nr. 2 inside) wird gefragt, ob das zweite Kind so geplant gewesen sei, denn der Altersabstand sei ja viel zu gering. Oder zu groß, offensichtlich habe man eigentlich nur ein Einzelkind geplant gehabt, schlecht verhütet, oder ?

Die verheiratete/verbandelte Mutter, die mit dem dritten (oder vierten oder fünften oder…) Kind schwanger ist, gilt als asozial. Wer heutzutage so viele Kinder in die Welt setzt, ist entweder zu blöd zum Verhüten, zu dumm zum Nachdenken oder arbeitsscheu. Man weiß ja, dass kinderreiche Familien vom Staat bestens subventioniert werden, in jeder Unterschichtensendung haben die Mütter mindestens drei bis sechs Kinder von verschiedenen Männern.

Alleinerziehende Mütter haben alles falsch gemacht. Hätten sie nur auf die alten Tanten, Nachbarinnen, Bäckereifachverkäuferinnen oder wenigstens auf die Frauenzeitschriften gehört. Selbst schuld, setzen, sechs.

Interessant ist, dass Männer viel milder beurteilt werden. Ein fünfzigjähriger Dauersingle ist oft genug einfach nur ein toller Hecht, der sich nicht entscheiden kann. Ein Vater wird dafür bemitleidet, dass er sich für seine Brut krumm legen muss. Armer Mann.

Daher ergibt sich für Frauen eindeutig nur eine Lebensstrategie: Schaut, dass ihr beruflich mindestens so gut ausgebildet seid, dass ihr von eurem Gehalt leben könnt. Überlegt euch gut, mit wem ihr eine intensive Beziehung eingeht. Und falls ihr Kinder plant, klärt vorher genau ab, wie es dann weitergehen soll mit der Familie. Auch wenn die Realität dann oft ganz anders aussieht.

Aber lasst euch nicht vor lauter Planungen so ausbremsen, dass irgendwann aus lauter Vorsicht gar keine Beziehung mehr klappt. Verliert euer Vertrauen in die Liebe nicht !

Der richtige Moment Mittwoch, Feb 24 2010 

Woran erkennt man eigentlich wann der da ist?

Kommt er um die Ecke und sagt: „Bin da, kann losgehen!“ ?

Streik? Ein Gerücht! Dienstag, Feb 23 2010 

Also für meinen Geschmack ist diese Streiknummer ja im Vorhinein schon stark aufgebauscht worden. Sie tuns, sie tuns nicht, sie müssen noch ein bißchen verhandeln, Samstag sagen sie bescheid, nein, dauert doch noch bis Montag mittag… Nun ja. Das roch schon.
Jetzt haben sie sich zwar ‚dafür‘ entschieden, die Herren und Damen Piloten der Lufthansa, aber nur ein paar Stunden, denn abends wars schon wieder rum. Häää?

Also unser Flieger war geplant für Montag abend und fand statt – richtig – Montag abend. Pünktlich. Und der Knaller war daß in dem Maschienchen mit ca. 50 Sitzplätzen mal original 9 (neun) weitere Passagiere saßen.
Überdies war der Hamburger Flughafen, sagen wir… wenig frequentiert. Gähnende Leere würde es auch treffen.

Natürlich haben wir schon Sonntags permanent den „Notfallflugplan“ (auf dem unser Flieger im Übrigen eingesetzt wurde) online gecheckt, aber auf der angegebenen Hotline war weder Sonntag noch Montag irgendwer zu erreichen. Außer natürlich der netten Damenstimme, welche uns mitteilte daß zur Zeit alle Leitungen belegt seien. War klar.

Was mich dennoch leicht beunruhigte war die Info, die Sonntag abend permanent durch die rote Latest-News-Zeile auf N24 huschte: Flüge werden von Mitarbeitern aus dem Management vorgenommen. Das sind dann wohl die, die sich ihre Brötchen bereits gesichert haben und nun nur noch in den fahrbaren Ledersessel pupsen, und abgesehen davon die Sache mit den notwendigen Flugstundenanzahl bei der Fluggastbeförderung nicht ganz so genau nehmen. Uuuuaaahhhh.

(Nichtsdestotrotz allen mein Mitgefühl, die wirklich irgendwo festsitzen und nicht vor- und nicht rückwärts kommen!)

Hamburg Donnerstag, Feb 18 2010 

Morgen früh um 7. Mit der Lufthansa. Rückflug Montag – zumindest geplant. Mal sehen was die Piloten dazu sagen…
Ich bin gespannt, das Programm ist lang und vier Tage wenig für diese tolle Stadt.
Schönes Wochenende allerseits! ;-)

Igitt. Mittwoch, Feb 17 2010 

Wer seine Pizza mit Kapern, Oliven, Sardellen und Thunfisch gleichzeitig belegt frisst auch kleine Kinder, oder?

Nur Bronze. Dienstag, Feb 16 2010 

Als mein Radiowecker heute früh das Aufstehen einläutete suchte er sich als Text die Nachrichten aus.

Was ich hörte war die Information, daß das Deutsche Eiskunstlaufpaar bei Olympia „nur“ die Bronze-Medaille erreichen konnte.
Dreimal haben sie gepatzt und konnten deshalb ‚kein besseres Ergebnis‘ erzielen.
Also, mal abgesehen davon, daß ich bei drei Patzern einen Medaillenrang durchaus als beachtenswert empfinde, was ist das für eine scheiß Berichterstattung??

Die trainieren sich das ganze Jahr den Arsch ab, üben Sprünge, fallen hin, haben blaue Flecken und gedehnte Bänder, quälen sich mit gesunder Ernährung und sonstigen Verzichten und schaffen es tatsächlich bei olympischen Wettkämpfen starten zu dürfen.
Als Krönung erreichen sie eine Medaille, für sich und ihr Land.

Und dafür kommt dann so ein kleiner, blöder, unsportlicher Radioberichterstatter daher um zu verkünden, daß es leider leider NUR zur Bronze-Medaille gereicht hat?? Gehts eigentlich noch?

Ich finde das wenig schmeichelhaft, um genau zu sein sogar anmaßend, und wenn ich mich noch weiter hinein steigere sogar unverschämt.

Geständnisse XVI – Weissglut Montag, Feb 15 2010 

Ich bin friedliebend. Man bringt mich nur schwer wirklich in Rage. Die Situationen in meinem Leben, in denen ich laut wurde, kann man an beiden Händen abzählen. 
Ich finde das Wort „hassen“ schwierig, zu negativ. Deshalb benutze ich es fast niemals. Aber in diesem Thema bin ich versucht es zu tun.
Was mich nämlich wirklich, wirklich zur Weißglut bringt sind Schwarzmaler und „DagegenSchild“-AufdemKopfTräger.
Da krieg ich ganz fiese Magekrämpfe. Ich werde im Leben nicht verstehen wie man an allem und jedem immer zuerst mal das Negative suchen kann. Es nicht erstmal durchdenkt oder sogar versucht, sondern immer dagegen nölt und jammert und meckert und sich beschwert. Ätzend.

„…. Ohhhh… wie soll ich das nur schaffen… das geht aber nicht… wenn ich das machen soll dann kann ich aber das andere nicht machen… warum ich… das funktioniert doch eh nicht… da wird sich eh nichts ändern… das war schon immer scheiße… das wird sowieso nicht besser… aber… aber… aber.“ tbc

Da kriege ich das kalte Kotzen, Schreikrämpfe und extrem hohen Blutdruck.

Im Privatleben kann man sich die Menschen aussuchen mit denen man seine Zeit verbringt. Im Geschäftsleben leider nicht immer.

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