Nochmals zum Lotto. Montag, Mrz 29 2010 

Vor ein paar Tagen postete ich die Frage, ob es tatsächlich Leute gebe, die zweimal so richtig im Lotto gewonnen haben.
Der Impuls dazu kam, anders als man vermuten möchte, von einem meiner aktuell behandelnden Ärzte, welcher mich in meiner Situation mit dem oben genannten Vergleich zu trösten versuchte.

Ich möchte das mal irgendwie loswerden. Also quasi die Frage nochmals in den Raum stellen, aber mit der Zusatzinfo, daß der Gewinn in dem Fall gleichzustellen ist mit einem Ereignis, was nicht zwingend als Gewinn empfunden werden muss.

Vor einigen Jahren begab es sich, daß ich Part einer festen Beziehung war, welche zu diesem Zeitpunkt ungefähr vier Jahre andauerte, was im Prinzip aber unerheblich ist. Jedenfalls war ich eines schönen Tages mit dem Partner auf der Piste und es kam zu einem Unfall, der zur Folge hatte dass ich kurz darauf bereits unter dem Messer lag und auf geschätzte zehn Wochen mit sehr eingeschränkter Fortbewegung schaute. Zustand also wehrlos, unbefriedigend und defintiv auf Hilfe angewiesen um zu Überleben. Und dann, gut drei Wochen nach der damaligen OP entschied sich mein damaliger Partner, sein Leben fortan nicht mit mir weiter führen zu wollen. Trennung deluxe.
(Natürlich war nicht mein Zustand der Trennungsgrund, das ist ja wohl klar, aber die Gründe an sich sind in diesem Fall eh irrelevant – ich will auf den gewählten Zeitpunkt hinaus.)

Vor wenigen Wochen begab es sich nun, daß ich Part einer frisch entstandenden Beziehung war, deren Dauer ebenfalls unerheblich ist. Auch mit diesem Partner war ich eines schönen Tages auf der Piste, und kaum drei Stunden nach der ersten Liftfahrt machte es *pling* und es war klar, daß ich nach Rückkunft erneut auf ein paar Wochen „Gehen mit vier Beinen“ schauen werde. Diesmal nicht als Notfall sondern geplant und erst sechs Wochen nach dem Zwischenfall, aber der zu erwartende (und stattfindende) Zustand: siehe oben. Die OP hat ja die werte Leserschaft mitbekommen, und knapp drei Wochen nach derselben entschied sich mein Partner vergangene Woche, mit mitzuteilen daß er nun doch nicht ääähhhh… Ihr wisst schon.

Das ist jetzt alles vielleicht ein bißchen entemotionalisiert dargestellt, und einige weitere, sich wiederholende Details sind auch unter den Tisch gefallen, aber das muss reichen.

Und ungeachtet dessen daß mir so ein ver****** Scheiß ein zweites Mal passierte frag ich nochmals in die Runde: Gibts das – Leute die zweimal im Lotto gewinnen?

Und Herr Lord: Ich spiel nimmer mit!!! Zumindest vorerst.

Advertisements

Für Frau m² Sonntag, Mrz 28 2010 

An dieser Stelle wünschte sich Frau Quadratmeter ein Foto des schrecklich alten, hässlichen Plastikungetüms, welches sich immer noch auf meiner Terasse tummelte und nun endlich etwas neuem weichen musste.

Hier, bitte:

Doppeltes „Lott“chen Freitag, Mrz 26 2010 

Gibt es eigentlich tatsächlich Leute die zweimal im Leben im Lotto gewinnen?

Also ich spreche nicht von drei mack fuffzich sondern so richtig?

Klar dass mir das passiert. Mittwoch, Mrz 24 2010 

Also das ist mal wieder typisch.
Für die Krankengymnastik und Arzttermine habe ich so Höschen mit viel Stoff. So Pantydinger. Man muss ja da meistens die Hose lassen und da ist das einfach züchtiger und überhaupt wenn da um den Hintern alles fein bedeckt ist.
Diese Schlüpper krame ich dann an solchen Termintagen raus und trage sie.
Normalerweise, also sonst so, trage ich allerdings Strings. Alte Gewohnheit.
Und heute morgen vergaß ich, daß ich heute nachmittag noch einen Termin beim Herrn Krankengymnasten haben würde, den ich direkt nach der Arbeit wahrnehmen musste. Aber, dachte ich mir, seis drum, ich sitze ja da eh auf meinen fünf Buchstaben wenn der gute an meinem Knie arbeitet – genauso, wie es die letzten zehn Termine auch war.
Aber das Gesetz des Zufalls wollte es anders.

Bereits nach fünf Minuten höre ich „drehen Sie sich mal bitte auf den Bauch, ich muss mal an die Kniekehle“. Pling.

Rot. Übrigens. Nicht der Krankengymnast. Waaaaaaahhhh.

Geständnisse XVIII – akustische Penetration Dienstag, Mrz 23 2010 

Was ich wirklich gar nicht ertragen kann ist wenn jemand pfeift. Also so vor sich hinpfeift. Oder ein Lied mit pfeift.
Dieses Gefiepe, mein Gott, das macht mich richtiggehend aggressiv.

Warum tun Menschen das? Wer hat das überhaupt erfunden?
Ich persönlich finde diese Geräusche mindestens so anstößig wie rülpsen oder Quietschkreide.

Hilfsbereitschaft, selbst erlebt. Dienstag, Mrz 23 2010 

Heute morgen vor der Haustür, ich wartend (Erinnerung: ich+zwei Krücken), hält ein dunkler Geländewagen mit einem gartenabfallbeladenen Anhänger an, lässt die Scheibe runter, und das  ca. 70 Jahre alte Männchen darin fragt: „Gibts a Brobleem?“

Süß. Ist sicher nicht oft anzutreffen.

(Zur Erklärung: In Bayern und in Kombination mit dem Alter des Fahrers heißt das soviel wie: Geht`s Ihnen gut oder kann ich Ihnen irgendwie helfen??)

.. Sonntag, Mrz 21 2010 

noch schlimmer als die über einem einstürzende Decke, wobei man sich noch unter einem Tisch in Sicherheit bringen kann, ist der sich auftuende Boden, der einen nach unten reißt und alles verschluckt was einmal war.

. Samstag, Mrz 20 2010 

es hat nicht funktioniert. leider.

Nächste Seite »