Vor einiger Zeit entdeckte Frau SSL dieses Blogdingens hier und hinterließ einen lieben Gruß , den sie mit dem Wort “(Leidens)Genossin” unterschrieb.
Ist das so? Ist Single-Sein Leiden?
Ich dachte mir damals >> Leiden? Nö, nich wirklich. Manchmal wär eine männliche Schulter sicher nicht schlecht, aber passt schon so wie`s ist<<.
Im Nachgang dachte ich, auch aufgrund verschiedener Gespräche im Familien- und Freundeskreis, genauer über diese Frage nach, die vermutlich nur ich mir stelle. Vielleicht ist allein die Tatsache, dass ich mich damit beschäftige, die Antwort darauf…
Zunächst wäre zu klären was denn nun genau die Grundlage der Beurteilung ist, also was “Leid” eigentlich bedeutet. Wikipedia fasst das ganz hübsch und treffend zusammen:
Leid ist eine Grunderfahrung und bezeichnet als Sammelbegriff alles, was körperlich und seelisch belastet. Unter anderem werden die Nichterfüllung von Bedürfnissen, Hoffnungen und Erwartungen (…) als Leid empfunden.
Der letzte Satz triffts ganz gut, gell? Man muss also nur seine Bedürfnisse, Hoffnungen und Erwartungen sowie auch die Alternativen kennen, und wissen, wie proir sie sind, um zu erkennen ob sie erfüllt werden (können), oder ob entsprechende Alternativen ebenfalls akzeptabel / befriedigend sein können.
Das wäre dann wohl die wissentschaftliche, ganz objektive Variante zur Beantwortung dieser Frage. Kurz und schmerzlos.
Die rein subjektive Beantwortung dieser Frage verlangt nach vielen Gedanken, einer pro-contra-Liste sowie einem Sammelsurium an für mich existentiellen Bedürfnissen und Erwartungen. Aber nicht hier und heute.
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